Alumni-Tag der Sicherheitsstudiengänge an der Hochschule Furtwangen
Hochschule Furtwangen, 2. Februar 2025
Am 18. Februar 2025 fand an der Hochschule Furtwangen (HFU) der diesjährige Alumni-Tag Sicherheitsstudiengänge Hochschule Furtwangen statt. Rund 85 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Security & Safety Engineering sowie Risikoingenieurwesen kamen am Campus Furtwangen zusammen, um Wissen auszutauschen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und ihr Netzwerk zu erweitern. Schon im ersten Plenum zeigte sich: Der Alumni-Tag ist nicht nur eine Plattform für Fachthemen, sondern auch ein lebendiges Forum für persönliche Begegnungen.
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Marion Meinert erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in laufende Forschungsprojekte zu Brand- und Katastrophenschutz. Weitere Highlights waren Präsentationen zu Arbeitsschutz, Ergonomie-Messungen im Arbeitsschutz sowie Promotionsvorhaben im Bereich Sicherheit und Gefahrenabwehr.
Ein besonderes Highlight war der Keynote-Vortrag von Christian Schneider. Unter dem Titel „Zufahrtsschutz und der smarte Schutz weicher Ziele im urbanen Raum“ beleuchtete er die enge Verbindung von Terrorprävention, Klimawandel und Stadtplanung. Dabei zeigte er praxisnah, welche Rolle Zufahrtsschutz und moderne Sicherheitstechnik künftig im Schutz öffentlicher Räume spielen werden. Der Vortrag unterstrich die hohe Relevanz dieser Themen für Städte, Kommunen und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Darüber hinaus boten HFU-Professorinnen und Professoren praxisnahe Workshops und Open-Space-Formate an. Im Mittelpunkt standen Themen wie Maschinensicherheit & Explosionsschutz, Corporate Security, Bevölkerungsschutzsowie aktuelle Entwicklungen im Arbeitsschutz. Ehemalige Studierende, die heute in führenden Unternehmen tätig sind, ergänzten das Programm mit Fachvorträgen: von Robotik in der Unternehmenssicherheit, über Sicherheitsimplikationen des Automobilwandels, bis hin zu Risikominimierungsstrategien durch Innentäterprävention.
Der Alumni-Tag Sicherheitsstudiengänge Hochschule Furtwangen 2025 zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll der Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Praxis ist. Der Studiengang Security & Safety Engineering pflegt seit seiner Gründung 2007 eine enge Verbindung zu Partnern aus der Wirtschaft und bietet Absolvent:innen exzellente Karriereaussichten. Die HFU plant, den Alumni-Tag künftig fest im Alumni-Netzwerk zu verankern und damit den Wissenstransfer langfristig zu stärken.

Christian Schneider im MDR zur Amokfahrt in Leipzig – Zufahrtsschutz für Innenstädte im Fokus
Im MDR Umschau-Beitrag zur Amokfahrt in Leipzig kommt Christian Schneider als Zufahrtsschutzexperte zu Wort. Thematisiert werden die Sicherheit von Innenstädten und die Frage, wie öffentliche Bereiche besser vor Fahrzeugangriffen geschützt werden können.

Schutz vor Fahrzeugangriffen: Warum strukturierte Planung entscheidend ist
Die neue Checkliste der National Protective Security Authority bietet Entscheidern eine klare Orientierung für den Schutz vor Fahrzeugangriffen. Im Fokus steht die fundierte Risikoanalyse durch eine Vehicle Dynamics Assessment (VDA), die reale Bedrohungsszenarien bewertet und als Grundlage für passgenaue Sicherheitsmaßnahmen dient. Statt kostenintensiver Schnelllösungen ermöglicht der strukturierte Ansatz eine effiziente, nachhaltige Planung mit höherer Sicherheit und besserer Wirtschaftlichkeit.

Symposium Zufahrtsschutz 2026 in Leipzig: INIBSP und GPEC stärken sichere Innenstädte
Im Rahmen des Polizeikongresses GPEC widmet sich am 22. Mai das Zufahrtsschutz-Symposium aktuellen Herausforderungen rund um den Schutz öffentlicher Räume vor Amok- und Anschlagsfahrten. Im Fokus stehen wirksame, wirtschaftliche und belastbare Sicherheitsmaßnahmen für Kommunen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Renommierte Experten aus Praxis, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden vermitteln aktuelles Fachwissen und diskutieren Lösungen für einen modernen und normgerechten Zufahrtsschutz. Ziel der Veranstaltung ist es, Verantwortlichen eine fundierte Grundlage für sichere Entscheidungen im öffentlichen Raum zu bieten.

Is HVM just for Christmas?
HVM im Public Sector Buyers Guide 2026
Der Fachartikel „Is HVM just for Christmas?“ ist in der aktuellen Ausgabe des Public Sector Buyers Guide 2026 erschienen. Darin analysiert Christian Schneider, warum Hostile Vehicle Mitigation (HVM) keine saisonale Eventmaßnahme ist, sondern eine eigenständige sicherheitstechnische Disziplin, die dauerhaft und durch qualifizierte Fachleute geplant werden muss.
Der Beitrag richtet sich an öffentliche Auftraggeber und Entscheidungsträger und zeigt auf, weshalb ungeeignete oder falsch spezifizierte Barrieren nicht nur unwirksam sind, sondern im Ernstfall selbst zur Gefahr werden können.

Zufahrtsschutz & Sicherheit bei Veranstaltungen – INIBSP im Quarks-Beitrag
Wie sicher sind öffentliche Veranstaltungen wirklich?
Der Quarks-Beitrag „Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?“ zeigt in Zusammenarbeit mit der INIBSP, warum moderner Zufahrtsschutz heute unverzichtbar ist – und welche technischen Lösungen Menschen wirksam schützen, ohne öffentliche Räume abzuschotten.

Rheinland-Pfalz fördert mobilen Zufahrtsschutz: Sonderprogramm „Gemeinsam sicher feiern“
Neue Förderung für mobilen Zufahrtsschutz in Rheinland-Pfalz
Mit der IKZ-Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ unterstützt das Land Kommunen bei der gemeinsamen Anschaffung mobiler Zufahrtsschutzsysteme für Veranstaltungen. Ab Oktober 2025 können interkommunale Kooperationen Fördermittel von bis zu 140.000 Euro beantragen. Ziel ist es, Veranstaltungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und kommunale Zusammenarbeit wirkungsvoll zu verbinden.
INIBSP unterstützt Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung professioneller Zufahrtsschutzlösungen – von der Planung bis zur Einsatzpraxis.