Sichere Städte bei Megaevents
Dezember 2024
Der Sommer 2024 bot spektakuläre sportliche Höhepunkte: Olympische Spiele und die Fußball-Europameisterschaft zogen Millionen Menschen in die Stadien und zu großen Public Viewings. Die Sicherheit der Zuschauer stand im Fokus. Die Erlebnisse dieses bewegten Sommers liefern wertvolle Lektionen, wie öffentliche Plätze künftig noch besser vor Bedrohungen geschützt werden können.
Die Bedrohung durch Überfahrtaten
Überfahrtaten, bei denen Fahrzeuge zur Waffe werden, sind eine schockierende Gefahr. Extremisten nutzen diese Methode, da sie wenig Planung erfordert und dennoch verheerende Folgen hat. Laut dem RAND-Institut (2022) stieg die Zahl solcher Anschläge rasant, was zeigt, wie dringend effektive Schutzmaßnahmen nötig sind.
Herausforderungen im Zufahrtsschutz
Zufahrtsschutz ist weit mehr als das Aufstellen von Barrieren. Es erfordert eine Mischung aus technischem Know-how und praktischer Baukompetenz. Doch unzureichend geplante Schutzmaßnahmen und unqualifizierte Planer können die Wirksamkeit beeinträchtigen. Der Schlüssel liegt in der richtigen Kombination aus Erfahrung und Präzision.
Positive Entwicklungen und Best Practices
Trotz der Hürden gibt es Fortschritte. Inspiriert durch die Tragödien von Nizza und Berlin haben viele Städte ihren Schutz verbessert. Ein leuchtendes Beispiel ist das Stuttgarter Neckarstadion. Dort wurden modernste Zufahrtsschutzbarrieren installiert, die einen Anprallwiderstand von 7.400 kJ bieten – viermal mehr als herkömmliche Lösungen. Diese Barrieren vereinen Sicherheit, Nachhaltigkeit und Nutzerfreundlichkeit für den öffentlichen Verkehr.
Fazit
Die Fußball-EM 2024 zeigte: Mit professioneller Planung und Experteneinsatz kann die Sicherheit bei Großveranstaltungen erheblich gesteigert werden. Zufahrtsschutz muss als spezialisiertes Fachgebiet im Bauwesen anerkannt werden, und es braucht Investitionen in die Ausbildung von Fachleuten. Nur so bleiben öffentliche Räume sicher und widerstandsfähig – nicht nur bei Megaevents, sondern auch im Alltag.

Christian Schneider im MDR zur Amokfahrt in Leipzig – Zufahrtsschutz für Innenstädte im Fokus
Im MDR Umschau-Beitrag zur Amokfahrt in Leipzig kommt Christian Schneider als Zufahrtsschutzexperte zu Wort. Thematisiert werden die Sicherheit von Innenstädten und die Frage, wie öffentliche Bereiche besser vor Fahrzeugangriffen geschützt werden können.

Schutz vor Fahrzeugangriffen: Warum strukturierte Planung entscheidend ist
Die neue Checkliste der National Protective Security Authority bietet Entscheidern eine klare Orientierung für den Schutz vor Fahrzeugangriffen. Im Fokus steht die fundierte Risikoanalyse durch eine Vehicle Dynamics Assessment (VDA), die reale Bedrohungsszenarien bewertet und als Grundlage für passgenaue Sicherheitsmaßnahmen dient. Statt kostenintensiver Schnelllösungen ermöglicht der strukturierte Ansatz eine effiziente, nachhaltige Planung mit höherer Sicherheit und besserer Wirtschaftlichkeit.

Is HVM just for Christmas?
HVM im Public Sector Buyers Guide 2026
Der Fachartikel „Is HVM just for Christmas?“ ist in der aktuellen Ausgabe des Public Sector Buyers Guide 2026 erschienen. Darin analysiert Christian Schneider, warum Hostile Vehicle Mitigation (HVM) keine saisonale Eventmaßnahme ist, sondern eine eigenständige sicherheitstechnische Disziplin, die dauerhaft und durch qualifizierte Fachleute geplant werden muss.
Der Beitrag richtet sich an öffentliche Auftraggeber und Entscheidungsträger und zeigt auf, weshalb ungeeignete oder falsch spezifizierte Barrieren nicht nur unwirksam sind, sondern im Ernstfall selbst zur Gefahr werden können.

Zufahrtsschutz & Sicherheit bei Veranstaltungen – INIBSP im Quarks-Beitrag
Wie sicher sind öffentliche Veranstaltungen wirklich?
Der Quarks-Beitrag „Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?“ zeigt in Zusammenarbeit mit der INIBSP, warum moderner Zufahrtsschutz heute unverzichtbar ist – und welche technischen Lösungen Menschen wirksam schützen, ohne öffentliche Räume abzuschotten.

Rheinland-Pfalz fördert mobilen Zufahrtsschutz: Sonderprogramm „Gemeinsam sicher feiern“
Neue Förderung für mobilen Zufahrtsschutz in Rheinland-Pfalz
Mit der IKZ-Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ unterstützt das Land Kommunen bei der gemeinsamen Anschaffung mobiler Zufahrtsschutzsysteme für Veranstaltungen. Ab Oktober 2025 können interkommunale Kooperationen Fördermittel von bis zu 140.000 Euro beantragen. Ziel ist es, Veranstaltungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und kommunale Zusammenarbeit wirkungsvoll zu verbinden.
INIBSP unterstützt Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung professioneller Zufahrtsschutzlösungen – von der Planung bis zur Einsatzpraxis.

Zufahrtsschutz – Maßnahmen zur Prävention in London
Zufahrtsschutz ist mehr als nur Poller: Vom 29. September bis 2. Oktober 2025 lädt der VfS zum exklusiven Seminar nach London ein. Mit dabei ist Christian Schneider von der Initiative Breitscheidplatz – einer der führenden Experten für Sicherheitstechnik. Erleben Sie Fachwissen aus erster Hand, die International Security Expo und Best-Practice-Lösungen im berühmten Ring of Steel.



