So funktioniert der Zugfahrtschutz auf Weihnachtsmärkten
„Man will die Guten schützen und die Bösen aussperren“
Das Interview erschien online in der Süddeutschen Zeitung am 24. Dezember 2024. Das Interview führte Sina-Maria Schweikle mit Christian Schneider.
Am 20. Dezember 2024 ereignete sich auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt ein tragischer Anschlag, bei dem ein Fahrzeug in eine Menschenmenge fuhr, fünf Menschen tötete und über 200 verletzte.
Christian Schneider, zertifizierter Sachverständiger für Zufahrtsschutz, kritisiert die unzureichenden Schutzmaßnahmen beim Weihnachtsmarkt in Magdeburg und betont die Bedeutung normgerechter Sicherheit. Zufahrtsschutz ist ein strukturierter Prozess, der Analysen, Planungen und technische Maßnahmen umfasst, um Orte wie Weihnachtsmärkte vor Fahrzeugangriffen zu schützen.
Drei Maßnahmen stehen dabei im Mittelpunkt: Geschwindigkeit reduzieren, Abwehrmechanismen installieren und Gefahrenbereiche absichern. Schneider warnt vor der Verwechslung von Zufahrtsschutz mit allgemeiner Veranstaltungssicherheit und hebt hervor, dass nur qualifizierte Fachleute solche Systeme planen und umsetzen sollten. Unzureichender Schutz – wie falsch platzierte Betonklötze – könne tragische Folgen haben.
Der Experte betont, dass Weihnachtsmärkte mit den richtigen Konzepten fast vollständig vor Fahrzeuganschlägen geschützt werden können. Die Gesellschaft müsse sicherstellen, dass solche Tragödien durch fundierte Maßnahmen verhindert werden.

Christian Schneider im MDR zur Amokfahrt in Leipzig – Zufahrtsschutz für Innenstädte im Fokus
Im MDR Umschau-Beitrag zur Amokfahrt in Leipzig kommt Christian Schneider als Zufahrtsschutzexperte zu Wort. Thematisiert werden die Sicherheit von Innenstädten und die Frage, wie öffentliche Bereiche besser vor Fahrzeugangriffen geschützt werden können.

Schutz vor Fahrzeugangriffen: Warum strukturierte Planung entscheidend ist
Die neue Checkliste der National Protective Security Authority bietet Entscheidern eine klare Orientierung für den Schutz vor Fahrzeugangriffen. Im Fokus steht die fundierte Risikoanalyse durch eine Vehicle Dynamics Assessment (VDA), die reale Bedrohungsszenarien bewertet und als Grundlage für passgenaue Sicherheitsmaßnahmen dient. Statt kostenintensiver Schnelllösungen ermöglicht der strukturierte Ansatz eine effiziente, nachhaltige Planung mit höherer Sicherheit und besserer Wirtschaftlichkeit.

Symposium Zufahrtsschutz 2026 in Leipzig: INIBSP und GPEC stärken sichere Innenstädte
Im Rahmen des Polizeikongresses GPEC widmet sich am 22. Mai das Zufahrtsschutz-Symposium aktuellen Herausforderungen rund um den Schutz öffentlicher Räume vor Amok- und Anschlagsfahrten. Im Fokus stehen wirksame, wirtschaftliche und belastbare Sicherheitsmaßnahmen für Kommunen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Renommierte Experten aus Praxis, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden vermitteln aktuelles Fachwissen und diskutieren Lösungen für einen modernen und normgerechten Zufahrtsschutz. Ziel der Veranstaltung ist es, Verantwortlichen eine fundierte Grundlage für sichere Entscheidungen im öffentlichen Raum zu bieten.

Is HVM just for Christmas?
HVM im Public Sector Buyers Guide 2026
Der Fachartikel „Is HVM just for Christmas?“ ist in der aktuellen Ausgabe des Public Sector Buyers Guide 2026 erschienen. Darin analysiert Christian Schneider, warum Hostile Vehicle Mitigation (HVM) keine saisonale Eventmaßnahme ist, sondern eine eigenständige sicherheitstechnische Disziplin, die dauerhaft und durch qualifizierte Fachleute geplant werden muss.
Der Beitrag richtet sich an öffentliche Auftraggeber und Entscheidungsträger und zeigt auf, weshalb ungeeignete oder falsch spezifizierte Barrieren nicht nur unwirksam sind, sondern im Ernstfall selbst zur Gefahr werden können.

Zufahrtsschutz & Sicherheit bei Veranstaltungen – INIBSP im Quarks-Beitrag
Wie sicher sind öffentliche Veranstaltungen wirklich?
Der Quarks-Beitrag „Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?“ zeigt in Zusammenarbeit mit der INIBSP, warum moderner Zufahrtsschutz heute unverzichtbar ist – und welche technischen Lösungen Menschen wirksam schützen, ohne öffentliche Räume abzuschotten.

Rheinland-Pfalz fördert mobilen Zufahrtsschutz: Sonderprogramm „Gemeinsam sicher feiern“
Neue Förderung für mobilen Zufahrtsschutz in Rheinland-Pfalz
Mit der IKZ-Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ unterstützt das Land Kommunen bei der gemeinsamen Anschaffung mobiler Zufahrtsschutzsysteme für Veranstaltungen. Ab Oktober 2025 können interkommunale Kooperationen Fördermittel von bis zu 140.000 Euro beantragen. Ziel ist es, Veranstaltungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und kommunale Zusammenarbeit wirkungsvoll zu verbinden.
INIBSP unterstützt Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung professioneller Zufahrtsschutzlösungen – von der Planung bis zur Einsatzpraxis.