Symposium Zufahrtsschutz 2026:
Expertenforum für sichere Innenstädte in Leipzig
Leipzig, 22. Mai 2026, 09:30 – 13:30 Uhr
Am 22. Mai 2026 veranstalten die INIBSP – Initiative Breitscheidplatz GmbH und die GPEC® General Police Equipment Exhibition & Conference® erneut das renommierte „Symposium Zufahrtsschutz für sichere Innenstädte“ auf der Leipziger Messe. Die Fachveranstaltung gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Behörden, Sicherheitsverantwortliche und Stadtplaner im Bereich moderner Zufahrtsschutz- und Sicherheitskonzepte.
Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen rund um den Schutz urbaner Räume vor Überfahrtaten, Terrorangriffen und anderen Gefährdungslagen im öffentlichen Raum. Internationale Experten aus Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und kommunaler Praxis vermitteln praxisnahes Wissen zu normkonformen und nachhaltigen Schutzmaßnahmen.
Zufahrtsschutz als zentrale Aufgabe moderner Stadtplanung
Die Anforderungen an Städte und Kommunen wachsen stetig. Öffentliche Plätze, Veranstaltungen und kritische Infrastrukturen müssen gleichzeitig offen, zugänglich und sicher gestaltet werden. Genau hier setzt das Symposium Zufahrtsschutz 2026 an.
Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind unter anderem:
- Schutz öffentlicher Räume vor Fahrzeugangriffen
- Mobile Fahrzeugsperren und Terrorabwehrsysteme
- Perimeterschutz für Veranstaltungen und KRITIS
- Technische Normen und Zertifizierungen
- Städtebauliche Sicherheitskonzepte
- Präventive Verkehrsraumgestaltung
- Kommunale Schutzklasseneinstufungen
Das Symposium verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz und verbindet Sicherheitsarchitektur mit moderner Stadtentwicklung.
Internationale Fachkompetenz und praxisnahe Vorträge
Das Programm des Symposiums vereint hochkarätige Referenten aus internationalen Organisationen, Kommunen, Hochschulen und Sicherheitsbehörden. Moderiert wird die Veranstaltung von dem international tätigen Experten Christian Schneider, Specialist Security Advisor HVM und Mitglied des UNOCT-Netzwerks der Vereinten Nationen.
Zu den Themen gehören unter anderem:
- Bedrohungsdynamiken gegenüber Kommunen und kritischer Infrastruktur
- Praktische Erfahrungen aus München und Salzburg
- Polizeiliche Rechtsrahmen im Zufahrtsschutz
- Innovative Ansätze für sichere Innenstädte
- Herausforderungen zwischen Veranstaltungssicherheit und Zufahrtsschutz
Mit dem Fokus auf belastbare, wirtschaftliche und praxisnahe Lösungen richtet sich die Veranstaltung gezielt an Behörden, Ordnungsämter, Polizei, Stadtplaner, Architekten und Sicherheitsverantwortliche.
| Zeit | Themen: Vortragende |
|---|---|
| 09:30 | Begrüßung und Übersicht und Vorstellung der Tagesabläufe: Chrstian Schneider, Moderator des Symposiums |
| 09:40 | Übersicht und Vorstellung der Tagesabläufe: Chrstian Schneider, Moderator des Symposiums |
| 09:45 | Einführung in den Zufahrtsschutz und seine multidisziplinären Effekte: Christian Schneider, Int. Experte zum Schutz vulnerabler Ziele / United Nations Office of Counter-Terrorism |
| 10:15 | Überschneidende Bedrohungsdynamiken gegenüber Kommunen und KRITIS; Überblick – Ausblick – Rückblick: Yan St-Pierre, Experte für Terrorismusbekämpfung & politische Gewalt, Lehrbeauftragter Universität Sorbonne, Paris |
| 10:45 | Kommunale Schutzklasseneinstufungen in der Praxis. Vorstellung der „Münchner Matrix“: Matthias Burkhardt, Landeshauptstadt München |
| 11:30 | KRITIS in sicheren Innenstädten, innovative Ansätze und Lösungen: Prof. Dr. Clemens Gause, Professor für Schutz- und Sicherheitstechnik / Northern Business School, Hamburg |
| 12:00 | Zufahrtsschutz als Ingenieuraufgabe, vom Zufahrtsschutzkonzept zur baulichen Umsetzung > Anforderungen des Bauingenieurs an ein Zufahrtsschutzkonzept > Bauherr, Zufahrtschutzfachplaner, Ausführungsplaner – Aufgabenverteilung und Teamarbeit > Keine Planung ohne Grundlagenermittlung und Lastenszenarien – die HOAI als Basis für erfolgreiche Projektarbeit: Hr. Dipl. Ing. Michael Arndt, Anwendungs- und Bemessungsingenieur, Berlin |
| 12:30 | Zufahrtsschutz oder Veranstaltungssicherheit, Unterschiede und Schnittstellen: Andreas Gürich, M.Eng., Fachplaner für Zufahrtsschutz bei der Initiative Breitscheidplatz GmbH (INIBSP), Doktorand auf dem Themengebiet Zufahrtsschutz und Veranstaltungssicherheit an der Technischen Universität Berlin (TUB) in Kooperation mit der Berliner Hochschule für Technik (BHT) |
| 13:00 | Polizeilicher Rechtsrahmen im Zufahrtsschutz: Prof. Dr. Martin Thüne, Fachbereich Polizei / Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung, Altenholz |
| 13:30 | Ende des Symposiums |
INIBSP und GPEC fördern Wissenstransfer im Bereich Terrorabwehr
Die Zusammenarbeit zwischen der INIBSP – Initiative Breitscheidplatz GmbH und der GPEC® steht seit Jahren für unabhängige Fachkompetenz und produktneutrale Wissensvermittlung im Bereich Zufahrtsschutz und Terrorabwehr. Bereits frühere Symposien setzten wichtige Impulse für Kommunen und Sicherheitsbehörden in Deutschland und Europa.
Die Veranstaltung 2026 knüpft an diese erfolgreiche Entwicklung an und bietet erneut eine zentrale Plattform für Austausch, Weiterbildung und Vernetzung rund um sichere urbane Räume.
Veranstaltungsinformationen
Symposium Zufahrtsschutz für sichere Innenstädte 2026
22. Mai 2026
Leipziger Messe, Leipzig
Weitere Informationen und Anmeldung:

Christian Schneider im MDR zur Amokfahrt in Leipzig – Zufahrtsschutz für Innenstädte im Fokus
Im MDR Umschau-Beitrag zur Amokfahrt in Leipzig kommt Christian Schneider als Zufahrtsschutzexperte zu Wort. Thematisiert werden die Sicherheit von Innenstädten und die Frage, wie öffentliche Bereiche besser vor Fahrzeugangriffen geschützt werden können.

Schutz vor Fahrzeugangriffen: Warum strukturierte Planung entscheidend ist
Die neue Checkliste der National Protective Security Authority bietet Entscheidern eine klare Orientierung für den Schutz vor Fahrzeugangriffen. Im Fokus steht die fundierte Risikoanalyse durch eine Vehicle Dynamics Assessment (VDA), die reale Bedrohungsszenarien bewertet und als Grundlage für passgenaue Sicherheitsmaßnahmen dient. Statt kostenintensiver Schnelllösungen ermöglicht der strukturierte Ansatz eine effiziente, nachhaltige Planung mit höherer Sicherheit und besserer Wirtschaftlichkeit.

Symposium Zufahrtsschutz 2026 in Leipzig: INIBSP und GPEC stärken sichere Innenstädte
Im Rahmen des Polizeikongresses GPEC widmet sich am 22. Mai das Zufahrtsschutz-Symposium aktuellen Herausforderungen rund um den Schutz öffentlicher Räume vor Amok- und Anschlagsfahrten. Im Fokus stehen wirksame, wirtschaftliche und belastbare Sicherheitsmaßnahmen für Kommunen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Renommierte Experten aus Praxis, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden vermitteln aktuelles Fachwissen und diskutieren Lösungen für einen modernen und normgerechten Zufahrtsschutz. Ziel der Veranstaltung ist es, Verantwortlichen eine fundierte Grundlage für sichere Entscheidungen im öffentlichen Raum zu bieten.

Is HVM just for Christmas?
HVM im Public Sector Buyers Guide 2026
Der Fachartikel „Is HVM just for Christmas?“ ist in der aktuellen Ausgabe des Public Sector Buyers Guide 2026 erschienen. Darin analysiert Christian Schneider, warum Hostile Vehicle Mitigation (HVM) keine saisonale Eventmaßnahme ist, sondern eine eigenständige sicherheitstechnische Disziplin, die dauerhaft und durch qualifizierte Fachleute geplant werden muss.
Der Beitrag richtet sich an öffentliche Auftraggeber und Entscheidungsträger und zeigt auf, weshalb ungeeignete oder falsch spezifizierte Barrieren nicht nur unwirksam sind, sondern im Ernstfall selbst zur Gefahr werden können.

Zufahrtsschutz & Sicherheit bei Veranstaltungen – INIBSP im Quarks-Beitrag
Wie sicher sind öffentliche Veranstaltungen wirklich?
Der Quarks-Beitrag „Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?“ zeigt in Zusammenarbeit mit der INIBSP, warum moderner Zufahrtsschutz heute unverzichtbar ist – und welche technischen Lösungen Menschen wirksam schützen, ohne öffentliche Räume abzuschotten.

Rheinland-Pfalz fördert mobilen Zufahrtsschutz: Sonderprogramm „Gemeinsam sicher feiern“
Neue Förderung für mobilen Zufahrtsschutz in Rheinland-Pfalz
Mit der IKZ-Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ unterstützt das Land Kommunen bei der gemeinsamen Anschaffung mobiler Zufahrtsschutzsysteme für Veranstaltungen. Ab Oktober 2025 können interkommunale Kooperationen Fördermittel von bis zu 140.000 Euro beantragen. Ziel ist es, Veranstaltungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und kommunale Zusammenarbeit wirkungsvoll zu verbinden.
INIBSP unterstützt Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung professioneller Zufahrtsschutzlösungen – von der Planung bis zur Einsatzpraxis.