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Initiative Breitscheidplatz GmbH

"Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?"

Zufahrtsschutz & Sicherheit bei Veranstaltungen – INIBSP im Quarks-Beitrag

06.11.2025, Quarks, hr

Beitrag ab Minute 8:30

Wie sicher sind Weihnachtsmärkte, Stadtfeste oder Großkonzerte wirklich?
Diese Frage stand im Mittelpunkt der Quarks-Sendung „Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?“ vom 06.11.2025, die in enger fachlicher Zusammenarbeit mit der INIBSP entstanden ist. Der Beitrag beleuchtet eindrücklich die Risiken moderner Fahrzeugangriffe und zeigt, welche technischen Lösungen heute einen wirksamen Zufahrtsschutz ermöglichen.

Als Spezialist für ganzheitliche Sicherheitskonzepte brachte die INIBSP ihre fachliche Expertise in die redaktionelle Aufarbeitung ein und machte sichtbar, worauf es bei zeitgemäßer Veranstaltungssicherheit wirklich ankommt.

„Wo viele Menschen zusammenkommen, ist Sicherheit existenziell.“

Die Ausgangslage: Öffentliche Räume unter Druck

Großveranstaltungen stehen für Begegnung, Kultur und Lebensfreude. Gleichzeitig bedeuten sie ein hohes Sicherheitsrisiko, da sich viele Menschen auf engem Raum bewegen und potenzielle Zufahrten kaum vollständig auszublenden sind.

Seit den 2010er-Jahren verzeichnen Sicherheitsbehörden weltweit einen deutlichen Anstieg sogenannter Überfahr-Taten. Fahrzeuge werden dabei gezielt als Tatmittel eingesetzt – aus gutem Grund.

„Fahrzeuge sind eine der effizientesten Waffen – verfügbar, leicht einsetzbar und mit enormem Schadenspotenzial.“

Die Anschläge von Nizza im Jahr 2016 sowie am Berliner Breitscheidplatz haben diese Bedrohung auf dramatische Weise sichtbar gemacht. Sie markieren einen Wendepunkt in der Sicherheitsplanung öffentlicher Veranstaltungen.

Warum klassische Sperren nicht ausreichen

Als Reaktion auf diese Entwicklung ist der Markt für Zufahrtssperren stark gewachsen. Doch der Quarks-Beitrag macht deutlich: Sichtbare Barrieren allein garantieren noch keine Sicherheit.

„Nicht jede Barriere schützt – manche wiegen in falscher Sicherheit.“

Ein zentrales Problem liegt in der Fehleinschätzung der Angreiferseite. Täter analysieren bestehende Schutzmaßnahmen, tauschen sich international aus und nutzen gezielt Schwachstellen.

„Der größte Fehler ist, die Angreiferseite zu unterschätzen.“

Besonders kritisch sind unzureichend verankerte Elemente wie Betonblöcke, die beim Aufprall selbst zu gefährlichen Geschossen werden können und das Risiko für unbeteiligte Personen zusätzlich erhöhen.

Zufahrtsschutz als Systemlösung

Im Beitrag wird am Beispiel des Stuttgarter Neckarparks gezeigt, wie moderner Zufahrtsschutz umgesetzt werden kann. Für einen Veranstaltungsort mit bis zu 60.000 Besucherinnen und Besuchern wurde ein mehrstufiges Sicherheitskonzept entwickelt, das unterschiedlichste Anforderungen miteinander vereint.

Dazu zählen unter anderem Ultraschwerlastpoller, die selbst schwere Lkw bei hoher Geschwindigkeit stoppen können. Die dabei entstehende Aufprallenergie wird kontrolliert über massive Fundamente in den Boden abgeleitet – ohne zusätzliche Gefährdung für das Umfeld.

„Wirksamer Zufahrtsschutz ist immer ein Gesamtkonzept, kein Einzelprodukt.“

Gleichzeitig bleiben Rettungs- und Fluchtwege jederzeit nutzbar – ein entscheidender Faktor für genehmigungsfähige Sicherheitskonzepte.

Sicherheit, die sich in den Stadtraum integriert

Der Quarks-Beitrag zeigt zudem, dass effektiver Zufahrtsschutz nicht zwangsläufig abschreckend wirken muss. Mobile, kippende oder energieabsorbierende Systeme lassen sich unauffällig in das Stadtbild integrieren – etwa in Form multifunktionaler „Blumenbeete“ oder mobiler Sperren.

Diese Lösungen kommen bereits in Städten wie Tübingen zum Einsatz, auch in Bereichen, die bislang als vergleichsweise sicher galten.

„Sicherheit muss wirken, ohne den öffentlichen Raum zu dominieren.“

Fazit: Verantwortungsvoll planen heißt vorausschauend handeln

Die zentrale Aussage des Quarks-Beitrags ist eindeutig: Sicherheit bei Veranstaltungen ist planbar – vorausgesetzt, sie wird fachlich fundiert, individuell und ganzheitlich gedacht.

Die Zusammenarbeit von Quarks und INIBSP unterstreicht, wie wichtig Expertise, technische Prüfung und strategische Planung sind, um öffentliche Räume wirksam zu schützen und gleichzeitig ihre Offenheit zu bewahren.

INIBSP unterstützt Kommunen, Veranstalter und Betreiber öffentlicher Räume dabei, genau diesen Anspruch umzusetzen – heute und in Zukunft.

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