Wissensplattform für normkonformer Zufahrtsschutz

Relevantes Basiswissen für Kommunen, Betreiber und Behörden

Zufahrtsschutz ist ist nicht allein das Aufstellen von Barrieren, sondern ist ein komplexer Prozess mit physikalischen, optischen und juristischen Auswirkungen!

Daher empfehlen wir Ihnen unbedingt bei allen Ihren Zufahrtsschutzmaßnahmen den einschlägigen §319 StGB zu beachten. Darin wird explizit die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gefordert. Diese sind offiziell im internationalen Standard ISO IWA 14-2 geregelt. Wir von der Initiative Breitscheidplatz möchten Sie gerne bei der Einhaltung dieser einschlägigen Vorschriften unterstützen.

Unsere Infoseite dient daher vorrangig der nachhaltigen Wissensvermittlung rund um den normkonformen Zufahrtsschutz, um allen Beteiligten relevantes Basiswissen zur wirksamen Prävention von Überfahrtaten schnell und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen.

Wann immer Sie fachliche Unterstützung wünschen, wir stehen Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns einfach.

Warum?

Mit professionellem Zufahrtsschutz werden Verantwortliche den anerkannten Regeln der Technik gerecht und schützen Menschenleben.

Was?

Zuerst folgt ein Konzept für den Zufahrtsschutz und anschließend erfolgt die Begleitung durch den Experten von der Umsetzung bis zur Abnahme.

Wie?

Gefahrenpotenziale werden identifiziert, analysiert und daraufhin werden wirksame Gegenmaßnahmen mittels technischer Einrichtungen zum Einsatz gebracht.

Wer?

Verantwortlich sind Veranstalter, welche Veranstaltungsteilnehmer schützen müssen. Der Zufahrtsschutzexperte betreut diese Verantwortlichen durchgehend.

“Die Welt wächst durch Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.”

– Ewald Balser –

Die Initiative Breitscheidplatz

Sachverständigenbüro für Zufahrtsschutz

Die Initiative Breitscheidplatz ist keine Berliner Bürger-Initiative, sondern ein anfänglich spontaner Zusammenschluss international anerkannter Experten aus Sicherheitsbehörden, Terrorabwehr, Feuerwehr, Kommunalverwaltung und Veranstaltungssicherheit. 

Wir bieten europaweit produktneutrale Lösungskonzepte für normkonformen Zufahrtsschutz, für temporäre und dauerhafte Schutzmaßnahmen. Dabei können nachhaltige Wirksamkeit und angenehme, städtebaulich ansprechende Anmutung durchaus im Einklang stehen. 

Vertrauen

Wir agieren vollkommen unabhängig und produktneutral, auf der Basis der international anerkannten Regeln der Technik und nachweisbar umfassender Erfahrung.

Kompetenz

Unsere bereits zahlreich umgesetzten Zufahrtsschutzkonzepte haben internationale Anerkennung erfahren und erfreuen sich höchster Akzeptanz.

Struktur

Unsere normkonformen Zufahrtsschutzkonzepte erfüllen die umfassenden Vorgaben der ISO IWA 14-2 Reihe, unter Einbindung von Polizei, Feuerwehr, tangierter Behörden und den relevanten Interessensgruppen.

Sicherheit

Belastbare Zufahrtsschutzkonzepte schützen nicht nur die Menschen in den Schutzzonen, sondern alle Stellen und Entscheider, welche an der Konzeptionierung und Umsetzung der Schutzmaßnahmen beteiligt waren.

Relevantes Wissen

Wichtig: Lassen Sie sich bitte nicht von Marketing-Floskeln täuschen, wie z.B. „in Anlehnung an ISO…“ oder „analog zur ISO …“!

Normkonformer Zufahrtsschutz bedingt ausschließlich Barrieren, die nach ISO IWA 14-1 geprüft und zertifiziert wurden!

Diese Barrieren erkennen Sie an dem sogenannten “Performance-Rating”. Dieses wird erst nach bestandener Prüfung durch ein akkreditiertes Testinstitut vergeben und fasst die wichtigsten Informationen der Leistungsfähigkeit der Sperre in folgender Stuktur zusammen:

IWA 14-1 Poller V/7200(N2A)/64/90/1.2

V7200(N2A)64901.2
FahrzeugTestgewicht des Fahrzeugs (in kg angegeben)Fahrzeug KlasseGeschwindigkeit des Fahrzeugs (in km/H)Winkel (Winkel, bei dem das Fahrzeug in die Barriere einschlägt)Bremsweg (“Penetration”) des Fahrzeugs (in Meter)

Anhand dieser Information kann ein Zufahrtsschutz-Experte die wirkungsvolle Anwendbarkeit der Sperre je nach Einsatzort beurteilen.

Ihre zertifizierten und akkreditierten Testinstitute in Europa sind: (Stand April 2019)

Wichtig: Lassen Sie sich bitte nicht von Marketing-Floskeln täuschen, wie z.B. „in Anlehnung an ISO…“ oder „analog zur ISO …“!

Normkonformer Zufahrtsschutz bedingt ausschließlich Barrieren, die nach ISO IWA 14-1 geprüft und zertifiziert wurden!

Diese Barrieren erkennen Sie an dem sogenannten “Performance-Rating”. Dieses wird erst nach bestandener Prüfung durch ein akkreditiertes Testinstitut vergeben und fasst die wichtigsten Informationen der Leistungsfähigkeit der Sperre in folgender Stuktur zusammen:

IWA 14-1 Poller V/7200(N2A)/64/90/1.2

VFahrzeug
7200Testgewicht des Fahrzeugs (in kg angegeben)
(N2A)Fahrzeug Klasse
64Geschwindigkeit des Fahrzeugs (in km/H)
90Winkel (Winkel, bei dem das Fahrzeug in die Barriere einschlägt)
1.2Bremsweg (“Penetration”) des Fahrzeugs (in Meter)

Anhand dieser Information kann ein Zufahrtsschutz-Experte die wirkungsvolle Anwendbarkeit der Sperre je nach Einsatzort beurteilen.

Ihre zertifizierten und akkreditierten Testinstitute in Europa sind: (Stand April 2019)

Deutschland:
CTS / Münster
DEKRA / Neumünster

Großbritannien:
MIRA /Nuneaton /UK

Aktuelles
News, Termine, Presse

Mainz, 14. Juni 2021 – Pressekonferenz

"Mainz wappnet sich innovativ gegen Amok-, Unfall- und Terrorfahrten"

„Sicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit, Innovation, Praktikabilität und Ästhetik, sind einige der Projektziele, aus denen heraus das beispielgebende Zufahrtsschutzkonzept der Landeshauptstadt Mainz entwickelt wurde.“

Bei schönstem Sommersonnenschein und unter reger Teilnahme der lokalen und überregionalen Presse stellte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling, gemeinsam mit dem Leiter des Stadtplanungsamtes, Axel Strobach, und den Projektverantwortlichen, Bernd Mayer-Zawar und Armin Schroeders, das innovative Zufahrtsschutzkonzept gegen Überfahrtaten vor. 

Wir durften die Erarbeitung dieses ganz besonderen Projekts, zusammen mit der interdisziplinären Projektgruppe, über die letzten beiden Jahre sehr intensiv begleiten und bedanken uns bei allen Projektgruppenmitgliedern ganz herzlich für die inspirierende Zusammenarbeit.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die Berichterstattung in zahlreichen lokalen wie überregionalen Medien.

Einige davon verlinken wir hier und können gerne nachgelesen werden.

 

Süddeutsche Zeitung: “Amok- und Terrorfahrten: Mainz stellt Konzept für Schutz vor”

RTL: “Städte wappnen sich gegen Amok- und Terrorfahr”

31. März 2021 – Gremienarbeit

DIN SPEC 91414-1​

Der neue Standard für mobile Fahrzeugsperren wurde veröffentlicht, der Anforderungen, Prüfmethoden und Leistungskriterien für mobile Fahrzeugsicherheitsbarrieren beschreibt.

Unter der Leitung der DIN – Deutsches Institut für Normung e.V. – wurde nach dem PAS-Verfahren (Publicly Available Specification), in Zusammenarbeit mit der Initiative Breitscheidplatz, die Prüfrichtlinie für mobile Zufahrtsschutz Barrieren erarbeitet.

Die DIN SPEC 91414-1 steht beim Beuth Verlag unter www.beuth.de zum kostenlosen Download bereit.

24. März 2021 – Publikation

Bitte keine Betonklötze

In der aktuelle Ausgabe der gemeinderat, Magazin für die kommunale Praxis, ein informativer Artikel für kommunale Mitarbeiter.

Das Interview führte die Redakteurin Denise Fiedler und kann hier nachgelesen werden.

16. März 2021 – Vortrag

 

 

Wirksamer Zufahrtsschutz oder lebensgefährliche Placebo-Polleritis?

Auf der diesjährigen protektplus 2021, präsentiert die Leipziger Messe, einen weiteren Vortrag der Initiative Breitscheidplatz, zum Thema Zufahrtsschutz für kritische Infrastruktur. 

Eine Zusammenfassung des Vortrags kann hier nachgelesen werden

 

1.Dezember 2020 – Interview

Ein Interview des SWR mit Christian Schneider, zur Amokfahrt in Trier.

Die Fragestellung durch den SWR, “Können solche Amokfahrten und Anschläge verhindert werden?”, kann mit einem eindeutigen “Ja!” beantwortet werden. 

Mit den geeigneten Gegenmaßnahmen, basierend auf ein neutrales und professionelles Zufahrtsschutz-Konzept. Erstellt durch Anwendung international anerkannter Normen und Technik.

»Den körperlich und seelisch Verletzten schnelle Genesung, den Hinterbliebenen gilt unser Mitgefühl.«
Initiative Breitscheidplatz, Christian Schneider

Bildnachweis
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