Zufahrtsschutz für die Praxis
Berlin, 31.01.2024
Unter dem Leitmotiv „Zufahrtsschutz im urbanen Umfeld“ – Attraktivität, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit als Standortvorteil erschien am 31.01.2024 das erste deutschsprachige Handbuch für Entscheider, Behörden und Praktiker.
Seit den tragischen Überfahrtaten von Nizza und Berlin im Jahr 2016, bei denen insgesamt 99 Menschen ums Leben kamen und über 500 weitere verletzt wurden, richten Städte, Kommunen und KRITIS-Betreiber verstärkt ihren Fokus auf den Schutz öffentlich zugänglicher Orte vor derartigen Ereignissen.
Auch in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen, in denen sich Krisen zu vervielfachen scheinen, gewinnen Sicherheit und Prävention als zentrale Anliegen für Kommunen und KRITIS-Betreiber an Bedeutung. Moderne Sicherheitslösungen müssen dabei weder kostspielig noch optisch aufdringlich sein. Vielmehr stellen sie eine effektive Unterstützung bei der Bewältigung kommunaler Zukunftsaufgaben dar, indem sie mehrere Aufgaben auf einmal bewältigen, darunter der Umgang mit dem Klimawandel, Urbanisierung, Flächenentsiegelung und die Schaffung attraktiver Schwammstädte.
Dieses Buch dient als umfassende Informationsquelle, um Leser bei der systematischen Auseinandersetzung mit dem Thema Zufahrtsschutz zu unterstützen und eine zuverlässige Grundlage für ihre Entscheidungsfindung zu schaffen. Denn zeitgemäßer Zufahrtsschutz bietet heutzutage weitaus mehr als rein physische Maßnahmen gegen beabsichtigte oder unbeabsichtigte Überfahrtaten!
Moderne Zufahrtsschutzsysteme eröffnen insbesondere bedeutende Möglichkeiten für Innovationen, Wirtschaftlichkeit und Anpassungsfähigkeit. Diese Chancen sollten keinesfalls unbeachtet bleiben, um gestärkt in die Zukunft zu gehen.
Das Handbuch fasst in der vorliegenden Ausgabe alle wesentlichen Aspekte der Absicherung zusammen. Ausgehend von den Grundlagen des Zufahrtsschutzes werden die wichtigsten normativen Grundlagen erläutert. Die vorhandenen Techniken für mechanische Zufahrtsschutzsysteme werden detailliert dargestellt. Neben den klassischen Pollern und Mauern werden auch alternative Lösungen wie z.B. Geländemodellierungen beschrieben.
Prof. Dr. Clemens Gause
Die Autoren
Torsten Akmann – Staatssekretär a. D. der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin
Henry J. Bauer – Fachanwalt für Verkehrsrecht in Berlin
Prof. Dr. Clemens Gause – Lehrstuhl für Sicherheitstechnik und Informationsmanagement an der Northern Business School, Geschäftsführer beim Verband für Sicherheitstechnik e.V.
David Imberman – Head of Corporate Security Axel Springer SE
Timo Klein – Geschäftsführer der WhoMeta Inc.
Christian Morgner – Oberamtsrat im Verkehrs- und Straßenrechtsamt der Stadt Salzburg
Christian Schneider – Fachplaner, Sachverständiger und Gutachter für Zufahrtsschutz, Leonberg
Yan St-Pierre – Geschäftsführer der Modern Security Consulting Group MOSECON GmbH
Sascha Wilm – Polizeidirektor in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin
Torsten Akmann – Staatssekretär a. D. der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin
Henry J. Bauer – Fachanwalt für Verkehrsrecht in Berlin
Prof. Dr. Clemens Gause – Lehrstuhl für Sicherheitstechnik und Informationsmanagement an der Northern Business School, Geschäftsführer beim Verband für Sicherheitstechnik e.V.
David Imberman – Head of Corporate Security Axel Springer SE
Timo Klein – Geschäftsführer der WhoMeta Inc.
Christian Morgner – Oberamtsrat im Verkehrs- und Straßenrechtsamt der Stadt Salzburg
Christian Schneider – Fachplaner, Sachverständiger und Gutachter für Zufahrtsschutz, Leonberg
Yan St-Pierre – Geschäftsführer der Modern Security Consulting Group MOSECON GmbH
Sascha Wilm – Polizeidirektor in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Berlin
Handbuch “Zufahrtsschutz für die Praxis” richtet sich an Fachleute und politische Entscheidungsträger
1. Auflage (Januar 2024), 175 Euro
Format: 17 x 24 cm
Broschiert, 243 Seiten
Bestell-Nr. 106688

Christian Schneider im MDR zur Amokfahrt in Leipzig – Zufahrtsschutz für Innenstädte im Fokus
Im MDR Umschau-Beitrag zur Amokfahrt in Leipzig kommt Christian Schneider als Zufahrtsschutzexperte zu Wort. Thematisiert werden die Sicherheit von Innenstädten und die Frage, wie öffentliche Bereiche besser vor Fahrzeugangriffen geschützt werden können.

Schutz vor Fahrzeugangriffen: Warum strukturierte Planung entscheidend ist
Die neue Checkliste der National Protective Security Authority bietet Entscheidern eine klare Orientierung für den Schutz vor Fahrzeugangriffen. Im Fokus steht die fundierte Risikoanalyse durch eine Vehicle Dynamics Assessment (VDA), die reale Bedrohungsszenarien bewertet und als Grundlage für passgenaue Sicherheitsmaßnahmen dient. Statt kostenintensiver Schnelllösungen ermöglicht der strukturierte Ansatz eine effiziente, nachhaltige Planung mit höherer Sicherheit und besserer Wirtschaftlichkeit.

Symposium Zufahrtsschutz 2026 in Leipzig: INIBSP und GPEC stärken sichere Innenstädte
Im Rahmen des Polizeikongresses GPEC widmet sich am 22. Mai das Zufahrtsschutz-Symposium aktuellen Herausforderungen rund um den Schutz öffentlicher Räume vor Amok- und Anschlagsfahrten. Im Fokus stehen wirksame, wirtschaftliche und belastbare Sicherheitsmaßnahmen für Kommunen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Renommierte Experten aus Praxis, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden vermitteln aktuelles Fachwissen und diskutieren Lösungen für einen modernen und normgerechten Zufahrtsschutz. Ziel der Veranstaltung ist es, Verantwortlichen eine fundierte Grundlage für sichere Entscheidungen im öffentlichen Raum zu bieten.

Is HVM just for Christmas?
HVM im Public Sector Buyers Guide 2026
Der Fachartikel „Is HVM just for Christmas?“ ist in der aktuellen Ausgabe des Public Sector Buyers Guide 2026 erschienen. Darin analysiert Christian Schneider, warum Hostile Vehicle Mitigation (HVM) keine saisonale Eventmaßnahme ist, sondern eine eigenständige sicherheitstechnische Disziplin, die dauerhaft und durch qualifizierte Fachleute geplant werden muss.
Der Beitrag richtet sich an öffentliche Auftraggeber und Entscheidungsträger und zeigt auf, weshalb ungeeignete oder falsch spezifizierte Barrieren nicht nur unwirksam sind, sondern im Ernstfall selbst zur Gefahr werden können.

Zufahrtsschutz & Sicherheit bei Veranstaltungen – INIBSP im Quarks-Beitrag
Wie sicher sind öffentliche Veranstaltungen wirklich?
Der Quarks-Beitrag „Nützliche Technik: Unkalkulierbare Risiken?“ zeigt in Zusammenarbeit mit der INIBSP, warum moderner Zufahrtsschutz heute unverzichtbar ist – und welche technischen Lösungen Menschen wirksam schützen, ohne öffentliche Räume abzuschotten.

Rheinland-Pfalz fördert mobilen Zufahrtsschutz: Sonderprogramm „Gemeinsam sicher feiern“
Neue Förderung für mobilen Zufahrtsschutz in Rheinland-Pfalz
Mit der IKZ-Sonderförderung „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ unterstützt das Land Kommunen bei der gemeinsamen Anschaffung mobiler Zufahrtsschutzsysteme für Veranstaltungen. Ab Oktober 2025 können interkommunale Kooperationen Fördermittel von bis zu 140.000 Euro beantragen. Ziel ist es, Veranstaltungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und kommunale Zusammenarbeit wirkungsvoll zu verbinden.
INIBSP unterstützt Kommunen bei der Konzeption und Umsetzung professioneller Zufahrtsschutzlösungen – von der Planung bis zur Einsatzpraxis.